Imfpungen

Die Welpen werden mit einem siebenfachen Kombinationspräparat und gegen Tollwut geimpft.

Durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Erregern oder aufgrund von Impfungen bildet der Organismus Schutzstoffe, die sogenannten Antikörper. Diesen selbstaufgebauten Schutz nennt man aktive Immunität. Im Gegensatz dazu bedeutet passive Immunität, dass die Schutzstoffe von außen, beispielsweise mit der Muttermilch, zugeführt werden. Ein säugender Welpe erhält also einen passiven Infektionsschutz, der jedoch im allgemeinen zwischen der 6. und 12. Lebenswoche abgebaut wird. Es ist daher unbedingt ratsam, das Jungtier frühzeitig schutzimpfen zu lassen, um es nicht zunehmend der Gefahr einer Infektion auszusetzen.

Der Aufbau eines wirksamen Impfschutzes ist - wie schon erwähnt - an die Grundimmunisierung gebunden. Diese sollte am besten ab der 8. Lebenswoche mit der Erstimpfung gegen Staupe, H.C.C., Parvovirose, Zwingerhusten und Leptospirose beginnen. Wegen der eventuell noch vorhandenen, vom Muttertier erworbenen Schutzstoffe muss etwa 3 bis 4 Wochen später die Zweitimpfung vorgenommen werden.

Entwurmung

Mit einer Entwurmung des Hundes sollte schon im Welpenalter begonnen werden. Bereits im Mutterleib besteht die Möglichkeit einer Übertragung von infektionsfähigen Spulwurmlarven mit dem Blut. Nach der Geburt können sich die Welpen durch die Muttermilch ständig neu infizieren. Eine Rundwurmbekämpfung (Spulwürmer zählen zur Gruppe der Rundwürmer) ist deshalb ab der 2. Lebenswoche zu empfehlen und sollte bis zur 12. Lebenswoche in 14-tägigem Abstand wiederholt werden. Ab der 13. Lebenswoche reicht eine Behandlung im Vierteljahr aus, bis der Hund ein Jahr alt ist. Mutterhündinnen sollten in den ersten Wochen nach der Geburt gleichzeitig mit ihren Welpen alle zwei Wochen entwurmt werden.

Da Flöhe auch Würmer übertragen können, sollten Sie ihren Hund nach einem Flohbefall (nach dessen Behandlung) entwurmen lassen!